Hospizarbeit

Wirst Du bei mir sein

Wirst du bei mir sein,
wenn ich sterbe?
Wirst du mir helfen zu atmen,
für mich sprechen und
meine Seele wiegen?
Wirst du meinen sterbenden Körper
wärmen,
Wirst du bei mir sein,
mich halten
und mir helfen
zu gehen …
(Carola Muenzel)

Hospizarbeit im Kreis Plön – ambulant und stationär

Es gibt im Kreis Plön eine sehr aktive Hospizbewegung.
Im Mittelpunkt der Hospizarbeit steht der schwerstkranke und sterbende Mensch, seine Würde, seine Wünsche und Bedürfnisse sowie seine Angehörigen und Nahestehenden. 
Grundsätzliches Ziel von Hospizarbeit ist es, dass Schwerstkranke möglichst bis zum Lebensende zu Hause oder im vertrauten Umfeld verbleiben können. Haus- bzw. Palliativärzte, ambulante Pflegedienste, SAPV-Teams (Spezialisierte Ambulante Palliative Versorgung) und die ambulanten Hospizvereine unterstützen dazu pflegende Angehörige zu Hause.
Ist zu Hause eine ambulante Versorgung nicht mehr möglich oder eine Krankenhausbehandlung nicht notwendig oder erwünscht, kann der Arzt eine Hospizversorgung verordnen. Das stationäre Hospiz Kieler Förde stellt insofern eine Erweiterung und Ergänzung der ambulanten Hospizarbeit für die Region dar. 
Wesentliches Merkmal der ambulanten Hospizvereine ist der Einsatz von ausgebildeten ehrenamtlichen Hospizhelfern, die in der psychosozialen Begleitung der Betroffenen vielfältige Aufgaben übernehmen. Die ehrenamtliche Hospizhelfer besuchen und begleiten vor Ort, d.h. in der Wohnung, im Krankenhaus oder im Pflegeheim Schwerstkranke, Sterbende sowie deren Angehörige und Freunde und zwar unabhängig von Alter, Nationalität, Konfession und Weltanschauung. 
Die ehrenamtlichen Hospizhelfer werden intensiv auf ihre Aufgabe vorbereitet. Sie sind an die Schweigepflicht gebunden. Sie unterstützen die Kranken und Sterbenden in ihrer vertrauten Umgebung bei der Organisation des Alltags, bieten seelische und praktische Begleitung. Sie sind offen für Gespräche mit den Kranken und können Angehörige zeitlich entlasten. Sie verstehen ihre kostenlose Begleitung als Ergänzung zur professionellen Arbeit von Ärzten und Pflegekräften. Die ambulanten Hospizvereine bieten vor Ort oft auch eine Trauerbegleitung für Angehörige an (z.B. Trauerberatung, Trauergruppen, Trauercafé, Trauerwandern). 

Die Hospizvereine im Kreis Plön

Hospiz- und Hospizförderverein “GABRIEL e.V.

(Mitgesellschafter der Hospiz Kieler Förde gGmbH – im Verbund mit den ambulanten Hospizvereinen des Kreises Plön)

Sitz: Kitzeberger Str.10, 24226 Heikendorf
Tel.: 0431-553030 (Frau Baxmann)
Mobil: 0160-5350230 (Frau Baxmann)   
E-Mail: gabriel@hospiz-kiel.de
Vorstand: Agnes Baxmann, Dr. Susanne Naß, Frauke Kloock, Norbert Helle

Hospizbewegung Heikendorf e.V. ´Bis dann …‘ für Heikendorf und Umgebung

Büro: Dorfplatz 2, 24226 Heikendorf (im Rathaus)
Tel.: 0431 – 240 978 (evtl. Anrufbeantworter)
Fax: 0431 – 240 96 00
E-Mail: info@hospizbewegung-heikendorf.de
Internet:www.hospizbewegung-heikendorf.de 
1. Vorsitz Petra Bleicken
Tel.: 0431 – 24 22 63

Hospizverein Lütjenburg e.V.

Sitz: Plöner Straße 2, 24321 Lütjenburg
Mobil: 0151 – 10 32 97 34
E-Mail: hospizverein-luetjenburg@gmx.de
Internet: www.hospizverein-luetjenburg.de
1. Vorsitz: Ute Dittmer
Tel.: 04381 – 4343

Plöner Hospiz.Initiative e.V.

Büro: Markt 26, 24306 Plön
Tel.: 04522 – 500 303 (Anrufbeantworter)
Fax: 04522 – 10 74
E-Mail: post@ploener-hospizinitiative.de
Internet: http://www.ploener-hospizinitiative.de
Vorsitz: Dr.Antonia Komischke

Hospizverein Preetz e.V.

Büro: Kirchenstraße 58, 24211 Preetz
Tel.: 04342 – 788 96 40
Mobil: 0171 – 2735673
E-Mail: info@hospizverein-preetz.de
Internet: www.hospizverein-preetz.de
1.Vorsitz: Fanny Dethloff
Tel.: 04343-801424
Mobil: 0173-9552608
E-mail: f.detloff@kirche-ps.de

Trauerbegleitung im Kreis Plön

Trauerwege … nicht allein gehen, sondern mit Menschen, die selbst etwas davon verstehen

Trauer ist eine natürliche Reaktion auf ein tiefes Verlusterlebnis. Es ist ein Gefühl der Niedergeschlagenheit und manchmal auch des seelischen Rückzugs. Trauer braucht Zeit, damit Betroffene wieder eine neue Lebensperspektive entwickeln können.

Die Hospizvereine im Kreis Plön & in Ostholstein wollen Ihnen gern dabei helfen und bieten Ihnen vor Ort mit ausgebildeten Trauerbegleiter/-innen die Möglichkeit von Trauerbegleitungen an, sei es in Form von Einzelgesprächen, Trauergruppen oder Trauercafés. Diese begleiten Sie durch die Zeit der Trauer und suchen mit Ihnen Wege zur Neuorientierung. 

Hier finden Sie eine Übersicht der Ansprechpartner im Kreis Plön inklusive der entsprechenden Angebote vor Ort:

Alle zusammen für das stationäre Hospiz Kieler Förde

Der Hospiz- und Hospizförderverein “GABRIEL e.V. wurde am 5.12.2002 in Heikendorf gegründet, mit dem Ziel, ein eigenes stationäres Hospiz im Kreis Plön zu errichten. Deshalb wurden ab 2006 auch die 4 ambulanten Hospizvereine des Kreises Plön Mitglieder bei “GABRIEL.
Als das Ziel zur Errichtung eines eigenen Hospizes im Kreis Plön trotz vereinter Kräfte und großer Anstrengungen nicht zu erreichen war, wurde GABRIEL am 14.10.2009 Mitgesellschafter im stationären Hospiz Kieler Förde – im Verbund mit den ambulanten Hospizvereinen des Kreises Plön. Der Schwerpunkt unserer Vereinsarbeit liegt deshalb seitdem in der Förderung des stationären Hospizes Kieler Förde.

“GABRIEL konnte das Hospiz Kieler Förde in dieser Zeit sehr wirkungsvoll für den Kreis Plön unterstützen, durch 

  • die großartige finanzielle und ideelle Unterstützung unserer treuen Mitglieder, insbesondere der sehr engagierten Mitgliedsvereine in Heikendorf, Lütjenburg, Plön und Preetz, 
  • viele großzügige Einzelspenden, Anlassspenden bei Geburtstagen/Jubiläen, Zahngoldspenden, Kranzspenden, 
  • die Erlöse aus 18 Benefiz-Golf-Turnieren und aus vielen Benefizaktionen bzw. -ständen  
  • das großartige ehrenamtliche Engagement des alten und neuen “GABRIEL -Vorstandes sowie durch die tatkräftige Unterstützung vieler ehrenamtlichen Helfer*innen. 

So war es beispielsweise möglich, dass “GABRIEL als Mitgesellschafter neben seinem satzungsgemäßen Anteil für den Betrieb des stationären Hospizes in den Jahren 2012 – 2020 jährlich zusätzlich nicht unerhebliche Beträge zweckgebunden an das Hospiz Kieler Förde (HKF) zur Tilgung des Baudarlehens für den Hospiz-Neubau (Bezug am 24.02.2012) überweisen konnte. Durch eine gemeinsame Kraftanstrengung aller HKF-Träger konnte das Baudarlehen am 30.09.2020 abgelöst werden.